
Baustart des zweigeschossigen Bettenhauses am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik
Beverunger Systembauspezialist OFRA errichtet Erweiterungsbau für Bettenhaus auf Parkdeck
Am 13.09.2011 erfolgte mit Anlieferung der ersten Systemelemente der Baustart des neuen Bettenhauses am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik an der Technischen Universität Dresden. Das Herzzentrum Dresden, eines von zwei Herzzentren in Sachsen, vereint die bettenführenden Kliniken „Klinik für Innere Medizin und Kardiologie" und „Klinik für Herzchirurgie" sowie das „Institut für Kardioanästhesie" unter einem Dach und ist als GmbH Tochterunternehmen der Sana Kliniken AG. Das Bettenhaus wird von der Beverunger Firma OFRA Generalbau errichtet und bereits Ende November 2011 bezugsfertig sein. Mit dem neuen Bettenhaus erweitert das Herzzentrum Dresden die Betten- und Pflegekapazitäten der Allgemein- und Intermediärpflege um zehn 2-Bett-Zimmer sowie der Intensivpflege um vier 2-Bett-Zimmer, so dass sich die bisherige Bettenanzahl um insgesamt 28 Betten auf 190 erhöht.
Der neue Bettenanbau wird, aufgeständert auf einer Trägerkonstruktion, in südöstlicher Ausrichtung auf dem vorhandenen Parkdeck des Klinikums erstellt. Hieraus erwächst der schwebende Charakter des Gebäudes; gleichzeitig ermöglicht diese Bauweise, dass die vorhandenen Parkplätze am Herzzentrum Dresden erhalten bleiben. Das Objekt verfügt über zwei Etagen sowie eine Technikzentrale im 3. Obergeschoss und schließt sich somit an die vorhandenen Krankenhausstationen im 1. und 2. Obergeschoss des Herzzentrums an. Durch die L-förmige Gestaltung des Bettenhauses entsteht ein Lichthof zwischen den beiden Baukörpern, so dass die Patientenzimmer im Bestandsgebäude auch in Zukunft mit ausreichend Tageslicht versorgt werden.
Aktuelle Entwicklungen und Tendenzen im Gesundheitswesen haben die Errichtung dieses Neubaus, die gemäß dem neuesten Stand der Medizintechnik erfolgt, veranlasst. Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Krankenhausbau wurde das ausführende Generalbauunternehmen OFRA auch mit der Bereitstellung der gesamten Ausstattung, wie der Raumlufttechnik nach Krankenhaushygienevorschriften, der redundanten Medienversorgung incl. DVE und MVE sowie des festeingebauten Mobiliars, beauftragt.
Die kurze Bauzeit von weniger als drei Monaten, wobei auf den erweiterten Rohbau lediglich eine Woche entfällt, wird durch den Einsatz der Stahlskelettbauweise erreicht, bei der die Wand-, Fußboden- und Deckenelemente nicht mehr als klassisches Raummodul, sondern als Tafeln vorgefertigt, angeliefert und montiert werden. Diese Bauweise zeichnet sich neben ihrer Schnelligkeit durch ein erhebliches Maß an Flexibilität aus. Auch nach Fertigstellung ist eine Veränderung des Grundrisses hinsichtlich der Innenraumaufteilung noch möglich. Ein Vorteil der Systembauweise in betriebswirtschaftlicher Hinsicht ist die frühere Refinanzierung, die durch die vorzeitige Nutzung des Gebäudes realisiert wird. Die Aufnahme des ersten Patienten ist für den 25.11.2011 geplant.
Auf dieser Trägerkonstruktion wird der Bettenhausanbau am Herzzentrum Dresden errichtet.zurück zur News-Übersicht

