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Seniorenzentrum „Haus der Generationen“ in Genthin feierlich eröffnet

Privat finanziertes Seniorenheim bietet 49 Pflegeplätze

Nach nur sechsmonatiger Bauzeit wurde das vom Beverunger Systembauunternehmen OFRA Generalbau errichtete Seniorenzentrum „Haus der Generationen“ am 06.08.2011 im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Genthin, Herrn Wolfgang Bernicke, feierlich eröffnet. Das Haus wird von dem Ehepaar Jürgen und Birgit Kowalski betrieben und kommt als erstes privat finanziertes Seniorenheim im Jerichower Land dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen für ältere Menschen entgegen. 21 Arbeitsplätze konnten hier geschaffen werden.

Das zweigeschossige, zentral an der B 1 gelegene Seniorenheim wurde in der Stahlskelettbauweise errichtet, bei der die Wand-, Fußboden- und Deckenelemente nicht mehr als klassisches Raummodul, sondern als Tafeln vorgefertigt, angeliefert und montiert werden. Diese Bauweise zeichnet sich in erster Linie durch kurze Bauzeiten und ein erhebliches Maß an Flexibilität der Innenraumaufteilung aus. Auch nach Fertigstellung ist eine Veränderung des Grundrisses hinsichtlich der Raumaufteilung noch möglich.

Die 49 Einzelzimmer verfügen über barrierefreie Bäder, Pflegebetten sowie Anschlüsse für Internet, Fernsehen und Telefon. Des Weiteren tragen hochwertig ausgeführte Pflegebäder mit Hubbadewanne und Whirlpool sowie der Therapie- und Gymnastikraum dazu bei, dass sich die Bewohner im „Haus der Generationen“ wohl fühlen werden. Sowohl im Außen- als im Innenbereich ist das Gebäude in hellen, freundlichen Farben gehalten. Die Cafeteria im Foyer, welches durch die bodentiefen Fenster lichtdurchflutet wirkt, ist zentraler Treffpunkt des Hauses sowie Mehrzweckbereich für Veranstaltungen. Bei schönem Wetter können die Bewohner später den Garten, in dem Obstbäume angepflanzt werden sollen, und eine große Sonnenterrasse nutzen.

Im „Haus der Generationen“, so stellte Birgit Kowalski in ihrer Ansprache zur Eröffnung dar, stehe der Mensch mit seinen persönlichen Gewohnheiten und Wünschen im Mittelpunkt. Es sei sichergestellt, dass die Privatsphäre der Bewohner und deren Angehöriger jederzeit respektiert werde. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die familiäre Einbindung der Bewohner, die in den Mitgliedern der Familie Kowalski jederzeit einen Ansprechpartner hätten. Und warum das Seniorenzentrum zu einem „Haus der Generationen“ wird, verriet Frau Kowalski ebenfalls – die Errichtung einer Kindertagesstätte sei bereits in Planung.

Der demografische Wandel und die daraus resultierende wachsende Anzahl an älteren und pflegebedürftigen Menschen werden den Bedarf an Heimplätzen in Zukunft noch verstärken. Die Systembauweise ermöglicht nicht nur schnelles Bauen, sondern durch die vorzeitige Nutzung auch eine frühere Refinanzierung, als dies bei konventionellen Bauten möglich ist. Der Name OFRA steht für kostengünstiges, witterungsunabhängiges Bauen bei kontrollierter, hoher Qualität und Wertbeständigkeit.


OFRA-Geschäftsführerin Angela Reiß (li.) übergibt symbolisch den Schlüssel für das "Haus der Generationen" an Familie Kowalski.  



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