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Schule für Lernbehinderte, Höxter

NRW-Schulprojekt und Ofra machen Schule am Heiligenberg in Höxter attraktiver

Höxter/Beverungen. Der Bau der neuen Räumlichkeiten an der Städtischen Schule für Lernbehinderte in Höxter durch die Firma Ofra Generalbau wurde nach nur neunwöchiger Bauzeit abgeschlossen. Passend zum Schulbeginn können die vier Klassenzimmer, die alle mit EDV-Anschlüssen ausgestattet sind, nun wieder für den Unterricht genutzt werden.
Anderswo wird nur über die Notwendigkeit von Reformen im Bildungssektor gesprochen: Höxter hat gehandelt. In zwei wesentlichen Bereichen beweist die Schule am Heiligenberg Vorbildcharakter. Zum einen hat sie mit dem neuen Gebäude eine Umgebung geschaffen, in der sich die Schüler wohl fühlen. Zum anderen nimmt sie an dem NRW-Modellprojekt „Selbstständige Schule“ teil, in dessen Mittelpunkt die Verbesserung der Unterrichtsqualität steht.
Das neue Gebäude wurde von der Ofra Generalbau in bewährter Systembauweise errichtet. Dabei werden einzelne Module – die komplett mit Innenwänden, Fenstern und Innentüren ausgestattet sind – direkt am Bauplatz angeliefert. Die individuelle Anfertigung im Werk sichert einen hohen Qualitätsstandard. Vor Ort werden die Module auf vorbereitete Fundamente gesetzt, verschraubt und verschweißt. Der hochwertige, konventionelle Innenausbau im Trockenbauverfahren erfolgt inklusive sämtlicher Installationen durch ortsansässige Firmen. Der Bauleiter Herr von Heesen zeigt sich vor allem von der kurzen Bauzeit beeindruckt: „Das Gebäude ist schneller fertig als erwartet.“ Inklusive Abriss des alten, maroden Containergebäudes stellte Ofra die vier, insgesamt 237 qm großen Schulräume in gut zwei Monaten fertig. Weitere Vorteile dieser Bauweise liegen auf der Hand. Die Belastung durch Baulärm ist gering und die Innenräume können flexibel gestaltet werden, da die verwendete Stahlrahmenkonstruktion tragende Wände überflüssig macht.
Im Fokus des Modellprojektes „Selbstständige Schule“ steht die Sicherung und Verbesserung der Unterrichtsqualität. Die Lehrer besuchen Fortbildungen und erlangen so wichtige Zusatzqualifikationen. Es wird Wert darauf gelegt, dass die Schüler nicht nur das ABC beherrschen, sondern auch die im neudeutschen sogenannten Soft Skills, wie Teamarbeit, Sozialkompetenz und Selbstständigkeit. Durch den Abbau von Bürokratie sollen zukünftig Entscheidungen schneller umgesetzt werden können.
Mit diesen Leistungen knüpft die Sonderschule in Höxter an ihre fortschrittliche Auffassung von Bildung an: Integrativer Unterricht gehört für die 107 Schüler zum Alltag. Der natürliche Umgang von behinderten und nicht-behinderten Kindern wird so schon früh gefördert.


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