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Kliniken im Service-Wettbewerb

St. Ansgar Krankenhaus in Höxter
setzt sich einen Friseursalon auf


Die steigenden Kosten im Gesundheitswesen sorgen fast täglich für Schlagzeilen. Besonders betroffen davon sind vor allem auch die Kliniken. Die Devise heißt „Sparen“ und zwingt viele Krankenhäuser in eine Konkurrenzsituation, die geprägt ist von optimaler medizinischer Betreuung und kostengünstiger, komfortabler Unterbringung für die Patienten.

Neben dem medizinischen Ruf einer Klinik wird zukünftig mehr und mehr eine Rolle spielen, wie wohl sich die Patienten im Hause fühlen. Sich gut aufgehoben zu wissen, begünstigt nicht zuletzt häufig auch den Genesungsprozess. Inzwischen versuchen viele Kliniken, ihren Patienten den Aufenthalt durch ein angenehmes Ambiente und kleine Dienstleistungs-Extras so wohltuend wie möglich zu gestalten. So auch das St. Ansgar Krankenhaus in Höxter, das kürzlich einen Frisiersalon einweihte.

Krönender Abschluss
Weil innerhalb des Krankenhauses nicht genügend Platz für die Räumlichkeiten war, beschloss die Klinikleitung, den Salon oben auf einen der Bauten zu setzen. Gefordert war eine schneller und möglichst leiser Umbau, der den Klinikablauf nicht beeinträchtigen und das enge Budget nicht strapazieren sollte. Daher beauftragte die St. Ansgar- und St. Rochus-Kliniken gGmbH das Unternehmen OFRA. Die Beverunger Modulbau-Experten verfügen über eine jahrzehntelange Erfahrung beim Bau von Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen sowie der Erweiterung und Aufstockung von konventionell erstellten Massivbauten.

Die Aufstockung des rund 112 qm großen Geschosses wurde denn auch in nur vierwöchiger Bauzeit vollendet. Die auf einer stählernen Tragkonstruktion basierenden Systemeinheiten wurden zunächst in Werkshallen – also vor Wind und Wetter geschützt - in Beverungen vormontiert. Tieflader transportierten sie dann an die Baustelle, wo sie per Kran in die Montageposition gehievt und nach sorgfältigem Ausrichten kraftschlüssig miteinander verbunden wurden.

Große Zufriedenheit
Der Technische Leiter des Krankenhauses, Franz Anke, zeigte sich sehr zufrieden und war beeindruckt vom zügigen Ablauf der Aktion. Optik und Funktion des aufgesetzten Geschosses seien perfekt und passten sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Ebenso wie der inzwischen in Betrieb genommene Friseursalon mit etwa 100 m_ Nutzfläche. „Das alles lässt keine Wünsche offen“, meinte Anke.

Auch die Betreiberin des Salons fühlt sich in ihrem neuen Arbeitsbereich sehr wohl. Ebenso wie die Patienten, die etwas Ablenkung vom Klinikaufenthalt suchen, das angenehme Ambiente und den schönen Ausblick genießen.




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